Tuesday, July 22, 2008

Chris Cantell behadelt Der Betrieb: MĂźssen sie ihren Job wirklich verlieren?
by Barbora Haramiova

Erst gestern sind einige Nachrichten zu mir vorgedrungen, dass die größten amerikanischen Fluglinien - die American Airlines - eine Stellenkürzung durchziehen müssen. Zumindest 8 Prozent ihrer Arbeitskräfte ( konkret mehr als 200 Piloten, 900 Stewarde und Flugbegleiter ) werden gebeten, ihren Arbeitsplatz vor dem 31.August freiwillig zu verlassen.
Als Grund wurden ständig steigende barbarisch hohe Kosten angegeben. Trotzdem wird dadurch nur wenig gelÜst.

Wenn man die Angestellten zwangshaft "freiwillig" kßndigen will, beginnt man wahrscheinlich mit den älteren. Dass man ihnen zusätzliche Provisionen fßr den freiwilligen Abgang auszahlt, nenne ich zumindest eine notwendige Gerechtigkeit.
Immerhin richtet sich die Frage folglich auf andere Kürzungsvorhaben, die einen direkten Einfluss auf die Passagiere haben werden. Und die Frage bleibt bestehen, ob die Stellenkürzung die gefährliche Volatilität tatsächlich verhindern würde, die beträchtlich von der anderen Seite aus kommt. Wie wir wissen, verhielt sich der Erdölmarkt in den letzten paar Wochen mehr als hysterisch. Außer Nerven und Zweifel fühlen sich Investoren am meisten missverstanden, die über keine verlässliche Informationsquelle verfügen. Die Realität ist, dass der Erdölpreis sich zwischen seinem neulichen Maximum 146 Dollar und dem heutigen Preis 134,60 Dollar bewegte und es niemanden gibt, der versichern könnte, dass er morgen die 150-Dollar-Grenze nicht erreichen würde.

Nichtsdestoweniger wurden zumindest einige lustige Regierungsmaßnahmen eingeführt, die der proaktiven Umweltschutzpolitik und der Sprache des Geldes entsprechen. Ja, ich spreche von der ausgesetzten Einschränkung der Erdölförderung an der amerikanischen Küste. Wie auch immer, Bush versprach, fast 95% der Nachfrage des Staates zu gewährleisten, jedoch kann niemand sicher sagen, dass dieser Schritt die steigenden Preise irgendwie bremsen würde. Was eigentlich tragisch und gleichzeitig komisch ist, da kluge Terroristen im Mittleren Osten für die gleichen Waren weniger als dieHälfte zahlen.

Und sogar Berichte ßber ausreichende planetarischen Vorräte von fossilen Brennstoffen kÜnnen die Märkte irgendwie auch nicht beruhigen, damit sie dieses Zum-Sternen-Rennen ein bisschen aufbremsen.

Noch einmal und klar - wo einer Milliarden kassiert, muss ein anderer zahlen.Wenn auch in Form von Stellenkßrzung. Und obwohl Angestellten der American Airlines ßber das Angebot noch verhandeln werden, taucht immerwieder die Frage, wann die Geschäftsfßhrung Üffentlich steigende Flugticketspreise gemeinsam mit der Kßrzung der Fluganzahl ankßndigen wird. Ich persÜnlich wßrde lieber ein Gehalt bezahlen, anstatt anonyme fette Geschäftemacher zu fßttern, die dank mir ein VermÜgen verdienen.

related story: http://news.yahoo.com/s/ap_travel/20080716/ap_tr_ge/travel_brief_american_airlines_pilots;_ylt=AloI2k7QQk43JbD03EsvYyWs0NUE

by Barbora Haramiova
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edited by Beata Biskova

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